Veranstaltungen der Hospizinitiative
12. Oktober | 19:00 Uhr [Einlass 18:30]
Die Einsamkeit der Sterbenden und unsere Sorge um sie…
Vortrag und Diskussionsrunde zum Welthospiztag mit Susanne Kränzle, Andreas Heller
Spätestens seit Corona hat Einsamkeit generationenübergreifend große Aufmerksamkeit gewonnen. Die Gesundheitswissenschaften diagnostizieren, dass Einsamkeit schädlicher ist als Rauchen und Trinken.
Eine besondere Form der Einsamkeit ist die der Sterbenden. Hier geht es um eine existenzielle Erfahrung. Für uns, die wir weiterleben, stirbt ein Mensch – für den Sterbenden die ganze Welt. Es scheint eine unüberwindbare Kluft zwischen den Sterbenden und uns zu geben. Was ist zu tun, was besser zu lassen?
Susanne Kränzle, Pflegefachkraft mit Masterabschluss in Palliative Care, engagiert sich seit 1994 hauptamtlich in der Hospizarbeit. Seit 2012 leitet sie das Hospiz Esslingen. Darüber hinaus war sie jahrelang im Vorstand des Hospiz- und PalliativVerbands Baden-Württemberg e. V. (DHPV) aktiv, davon sieben Jahre als Vorsitzende. Seit 2023 ist sie stellvertretende Vorsitzende des DHPV. Sie ist Autorin zahlreicher Fachartikel, Herausgeberin des Standardwerks »Palliative Care« und hält regelmäßig Vorträge und Seminare.
Andreas Heller, Jahrgang 1956, hat Theologie, Philosophie, Soziologie, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft sowie Gesundheits- und Pflegewissenschaften studiert und wurde 2007 als Professor auf den europaweit ersten Lehrstuhl Palliative Care und OrgansiationsEthik der Alpen Adria Universität Klagenfurt/Wien/Graz berufen. Er gibt die Zeitschrift Palliative Praxis heraus, ist Beiratsmitglied der Robert Bosch Stiftung zum Schwerpunkt Hospiz und Palliative Care, wiss. Beirat des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes, gehört dem Stiftungsrat des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V. (DHPV) an und ist u.a. als Berater in Führungsgremien der Caritas und der Diakonie in Deutschland und Österreich sowie verschiedener Krankenhausgesellschaften tätig; Andreas Heller ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Ort: Evangelische Stadtkirche Ludwigsburg
Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.
Stadtkirche Ludwigsburg
Ludwigsburg, 71634
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