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Rückblick: Lesung mit Musik in Markgröningen

Rückblick: Lesung mit Musik in Markgröningen 

Am 23. April 2026 lud die Hospizgruppe Nördliches Strohgäu zu einer besonderen Lesung in das Foyer der Stadthalle Markgröningen ein. Ein interessierter Kreis von Besucher*innen folgte der Einladung und erlebten einen ebenso berührenden wie nachdenklichen Abend rund um das Buch „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ von Susann Pásztor. 

Den Auftakt machte Hardy Sauer, Geschäftsführer der Ökumenischen Hospizinitiative im Landkreis Ludwigsburg e.V., mit der Begrüßung. 

Im Anschluss lasen drei ehrenamtliche Mitglieder der Hospizgruppe zentrale Passagen aus dem Roman. Die ausgewählten Textstellen zeichneten eindrucksvoll die Geschichte von Fred Wiener, seinem Sohn Phil und der sterbenskranken Karla nach – eine Erzählung über Abschied, Versöhnung und die leisen, oft überraschenden Momente menschlicher Nähe. Die Übergänge zwischen den Lesepassagen gestaltete Sabine Horn, die mit einfühlsamen Worten den roten Faden des Abends spannte. 

Für eine besondere Atmosphäre sorgte die musikalische Begleitung durch die Musikschule Markgröningen: Mona Ernst am Cello und Klaus Kusserow an der Gitarre setzten zwischen den Textabschnitten klangvolle Akzente. Die Musik eröffnete Räume zum Innehalten und Nachspüren und verlieh der Lesung zusätzliche Tiefe. 

Das Publikum zeigte sich bewegt von der intensiven Verbindung aus Literatur und Musik.  

Die Veranstaltung machte einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, sich mit den Themen Sterben, Tod und Begleitung auseinanderzusetzen – und wie wertvoll die Arbeit der Hospizgruppe Nördliches Strohgäu in der Region ist. 

Mona Ernst am Cello und Klaus Kusserow an der Gitarre